| Natur kontra Gewalt |
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Obwohl wir als Kriegsgegner jegliche Form von Gewalt ablehnen, kommt es vor, dass der eine oder andere von uns auf seinen Touren durch die Natur Bundeswehrkleidung trägt. Manchen mag dies befremdlich erscheinen. Doch es gibt gute Gründe:
Nun zum einen kann man alles auf der Welt zu positiven oder negativen Zwecken verwenden. Viele gutgemeinte Neuerungen / Technologien beweisen dies. Wenn grundlegend gute Ideen missbraucht werden, wieso soll man dann eine eher negative Sache wie Armeekleidung nicht für etwas positives verwenden? Gebrauchte Bundeswehrkleidung lässt sich zudem hervorragend zu positiven Zwecken einsetzen. Abgesehen davon, dass sie - sehr günstig (wo findet man sonst eine Hose unter Zehn Euro...) und - funktionabel ist (viele Taschen, bequemer Schnitt, gut verarbeitet...)
sprechen noch mehr Eigenschaften dafür: - man sieht auch nach drei Wochen die Flecken nicht :-) Darüber hinaus bietet sich eine wunderbare Gelegenheit um Gespräche über den Krieg, sinnlose Gewalt und deren Auswirkungen mit jungen Menschen zu führen, denn wie sie auch eingestellt sein mögen, sie werden die Kleidung aus gutem Grunde ansprechen (andernfalls übernehmen wir das). Selbstverständlich treten wir nicht komplett in Kampfgarnitur auf, wenn wir vereinzelt gebrauchte Bundeswehrkleidung tragen, dann auschließlich in der Natur, fernab der Zivilisation. Nur dort macht es auch Sinn. Wenn Menschen ohne Skrupel alles für sich verwenden können, dann können wir das - für eine gute Sache - erst recht.
Statt todbringende Helden zu spielen, wird man bei uns zum Helden des Lebens!
Sinnvolle Abenteuer in der Natur - kontra - Ballerspiele am Computer In den Medien ist das Thema Gewalt an Schulen, Gewalt unter Kinder und Jugendlichen sehr präsent. Nicht ohne Grund. Nimmt die Gewaltbereitschaft doch leider zu. Auch wurde die "Mobbing-Problematik" unter Schülern lange totgeschwiegen. Die Berichte in Funk- und Printmedien tragen jedoch nicht ausschließlich dazu bei konstruktive Lösungsmöglichkeiten zu finden, das ist auch nicht ihre Aufgabe. Darüber hinaus beeinflussen sie leider auch im negativen Sinne, und stellen einige Punkte nur oberflächlich dar. Nicht verwunderlich, haben sie doch in erster Linie eine Auflagensteigerung im Sinn. Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, mittels positiver Naturerfahrungen in der Gruppe die Gewaltbereitschaft unter jungen Menschen einzuschränken, idealerweise sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Computerspiele zu verteufeln hilft da nicht, im Gegenteil. Durch Verbote werden sie nur noch interessanter. Zudem gehört das Computerspiel bereits zum Alltag vieler Jugendlicher, wie der Fußball. Zum Teil können junge Menschen sogar im Spiel positive Erfahrungen sammeln und diese auf die Realität übertragen. Problematisch wird es, wenn sie beinahe ausschließlich vor dem elektronischen Kasten sitzen und ein gesunder Ausgleich fehlt. Wir schaffen diesen Ausgleich. Positive Erfahrungen zu ermöglichen, Selbständigkeit & Selbstvertrauen fördern, bewusster Umgang mit anderen Menschen und mit dem Umfeld im allgemeinen, dies ist ein wichtiger Aspekt unsers Vereins. |






