Nicht nur unser Grundstück gerade auch unsere Umgebung hat viel zu bieten. Etwa der gigantische Panoramablick auf alle sieben Äolischen Inseln, den Wallfahrtsort Tindari mit seinem Heiligtum der schwarzen Madonna und eine noch unberührte Natur.
Geht man die Via Lupa zur rechten hinab, gelangt man schon nach fünf Minuten in das gemütliche Bergdorf Scala di Patti. Der Besitzer des kleinen Supermarktes vor Ort hat übrigens bis letztes Jahr für zwanzig Jahre in Deutschland gelebt. Seine Frau ist zudem Deutsche. Beide freuen sich, wenn sie ab und zu deutsch sprechen können.
Über eine kaum befahrene Bergstraße gelangt man von Scala di Patti in weiteren zehn Minuten bereits Locanda. Die kleine Ortschaft liegt direkt unter Tindari.
Der Weg nach Locanda und Tindari.
In Locanda gibt es ein nettes kleines Restaurant, welches auch sehr guten Wein ausschenkt. Sehr günstig ist er zudem. Ein Liter Wein zum mitnehmen kostet zwischen ein bis zwei Euro. Oft wird man noch auf ein Gläschen eingeladen und bekommt zudem ein Stück Brot und einen würzigen Käse. - Kommt gut, da der sizilianische Wein sehr stark ist. Außer gutem Vino mit Käse und Brot gibt es natürlich noch weitere leckere Speisen und Getränke.
Mehr Informationen über Locanda sowie die komplette Fotogalerie.
Gut gestärkt geht es dann weiter nach Tindari. Dort steht in der Kirche die heilige schwarze Madonna. Diese soll vor vielen Jahren ein Kind vor dem Ertrinken gerettet haben, indem sich aus dem Meer eine Hand aus Sand erhob. Zu diesem heiligen Strand kann man von Tindari herabsteigen.
Neben der Kirche befinden sich noch zahlreiche Stände die leckere Knabbereien, spezielle sizilianische Süßspeisen sowie Souvenirs verkaufen. Selbstverständlich gibt es auch ein Caffe und einen Biergarten.
Am Ende des kleinen Marktes steht oft der Stand eines wahren Künstlers. Buccolo Antonios Meisterwerke sind handgefertikte Unikate. Mehr über den Künstler.
Einmal im Jahr im September findet ein großes Fest auf Tindari statt. Auch sonst pilgern täglich viele Gläubige und neugierige Touristen zu diesem Wallfahrtsort, doch an diesem Tag Anfang September ist der ganze Berg voller Menschen die auch noch Abends im Fakelschein herbeiströmen. Die heilige schwarze Madonna wird von auserwählten Trägern zu einem Versammlungsort getragen, dort wird eine Messe gehalten und anschließend geht es gemeinsam wieder nach Tindari. Gekrönt wird das Fest durch ein großes Feuerwerk.
Von Tindari bzw. Locanda ist man in 15 Minuten mit dem Auto bzw. mit dem Bus in der nächst größeren Stadt Patti. Die Stadt liegt am Fuße eines hohen Berges, auf dem sich einst eine mächtige Festung befand. Heute "La gioiosa vecchia" genannt. Bei "Patti Marina" dem Hafen Pattis kann man gut baden, sich am Strand sonnen, ein Eis bzw. einen Cafe genießen - oder mit dem Schiff auf die nahegelegenen Äolischen Inseln fahren.














