Filicudi besteht aus drei inaktiven Vulkankegeln, dem Monte Fossa delle Felci, mit 774 m höchste Erhebung der Insel, dem Montagnola (383 m) und dem Torrione (280 m). Die Insel ist besonders reich an Grotten - einige davon lohnt es zu besichtigen. Drei Viertel der Insel stehen unter Naturschutz.
Filicudi ist die geologisch älteste und die zuerst besiedelte Insel der Äolischen Inselgruppe. Die etwa 250 Bewohner leben vorwiegend im südlichen Teil in den Häfen Filicodi Porto und Pecorini sowie in Valdichiesa, welches auf einer Höhe von 280 m liegt.
Filicudi eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen und im Herbst zum Windsurfen. Auch botanische Wanderungen und Vogelbeobachtungen sind möglich. Vor der Nordwestküste Filicudis liegen die Felsklippen Fortuna, Notaro, Mitra, Montenassari und die Felsnadel La Canna. Diese ragt 71 m aus dem Meer und zieht Extremkletterer aus aller Welt an.
Kulturell sehenswert sind die Barockkirche San Stefano in Valdichiesa aus dem 17. Jahrhundert und die Überreste eines prähistorischen Dorfes auf dem Capo Graziano. Erhalten sind fünfzehn Fundamente der aus der Bronzezeit stammenden ovalen Rundbauten.
Fotos der Insel folgen.














