Unser Stall ist zwar noch nicht fertig saniert, ein paar Tiere haben wir dennoch bereits. Als da wären:
- Phönix unser Therapiehund,
- drei kleine Schweine,
- arme Hühner,
- zwei Schafe
- und ein paar Esel (von Freunden).
Ist der Stall fertig wollen wir eigene Esel und Pferde.
Zunächst einmal ist da Phönix der Zweite von Klingbach (Freunde dürfen ihn Phönix rufen), unser treuer Therapiehund, der mit Christian von München nach Sizilien ausgewandert bzw. ausgeradelt ist und hier nun am liebsten mit unseren zahlreichen Orangen-Bällen spielt:

An heißen Tagen frisst er auch die eine oder andere Orange. Manchmal schält er sie zwischen den Pfoten geklemmt, mit seinen Zähnen, was gar lustig aussieht, manchmal verspeist er sie sammt Schale. Sind ja ökologisch wertvoll & nicht gespritzt.
Neben unserem ausgebildeten Therapiehund wohnt bei uns noch das kleine naseweise - oder besser naseschwarze - Ferkel, welches auf seinen zahlreichen und ausgiebigen, sowie in jugendlichem Sturm und Drang teils ungestümen, Erkundungstouren bereits beinahe ein Zelt über den Haufen gerannt hätte und auch schon einmal Geschmack an weiteren Ausrüstungsgegenständen gefunden hat. - Dennoch, man muss dieses kleine Schwein einfach lieb haben!

...Mittlerweile ist es ordentlich gewachsen und lebt mit zwei Sauen.
Außerdem leben hier noch ein paar Hühner die aus erbärmlichen Legebatterien gerettet wurden und denen es hier mit viel Bewegungsfreiheit an der frischen Luft wieder richtig gut geht.

Hier sieht man die armen Hühner nach wenigen Wochen bei uns in Freiheit. Anfangs hatten sie keinerlei Federzeug und trauten sich kaum raus aus ihrem Gehege. Mittlerweile sind sie wieder vollgefiedert, vollgefressen und voll glücklich im Grünen:

Zwei Lämmer warten noch - bei einem unserer Sponsoren - auf den Einzug in unseren Stall:

Das kleine braune Lamm vorne links und das weiße dahinter.

Unten sieht man das kleine weiße Lamm etwas besser, da das braune bereits vom Futtertrog auf zu neuen Abenteuern gezogen ist.

Bisher sind sie ohnehin noch am liebsten bei ihrer Familie, doch da Christian sie täglich mit frischem Gras versorgt haben sie sich bereits an ihn gewöhnt, ja freuen sich wenn er kommt. Selbst vor dem Marimano-Schäferhund "Boom", den Christian für den Besitzer der Schafe trainiert, fürchten sie sich kaum noch.

Wer so lieb schaut kann ja auch kaum böse sein, oder?
...Letztens war Boom zum ersten Mal am Meer:

Erst noch etwas vorsichtig das sich bewegende Wasser begutachtet...

...dann gleich mutig auf einen der Steine gesprungen und posiert.
- Da könnte sich Phönix mal ein Beispiel nehmen, der geht auch nach fünf Jahren nicht gerne ins Wasser. Ja bei gemeinsamen Touren mit seinen Weggefährten hüpft er gar über seichte Pfützen - ein gar lustiger Anblick!
Dafür muss man zu seiner Ehrenrettung sagen das er bereits mehrere hundert Kilometer die sizilianische Küste entlang mit uns gewandert und auch in den Bergen gut unterwegs ist. - Ja wer kann schon von sich sagen das er mit eigener Muskelkraft von München nach Sizilien eine Kutsche zieht, über Alpen, Appenin und das hügelige Italien (v.a. Kalabrien)!
Neben Phönix, dem Ferkel, den Hühnern und den Lämmern, die sich wenn sie weiter so kräftig wachsen bald zu prächtigen Schaafen entwickeln, wollen wir noch zwei Esel vor dem Metzger retten und später außerdem noch Pferde aufnehmen. Bisher können wir zum Ausreiten sowie für Ausflüge mit mehr Gepäck Esel und Pferde von Freunden nutzen.

Bei einem Ausflug zieht Phönix die Eseldame Regina mit Freuden!

Im Anschluss teilt Francesco sein Brot mit seiner Eseldame Regina.
...Und hier geht es gerade mit Kindern und Jugendlichen für drei Tage zum einsamen Strand:

Auch seine Ponys stellt Francesco uns gerne zur Verfügung. Nur Sonntags nimmt er im Wechsel ein bis zwei von ihnen mit nach Tindari wo er vor der Kirche Pony-Ausritte für kleine Kinder anbietet.

Hier sieht man Francesco mit vier seiner Ponys. - Derzeit hat der sympatische Pferdezüchter ein Dutzend Ponys, ein halbes Dutzend Pferde und eine Eseldame.
Nino Granata, ein weiterer Kollege hat bereist 30 Esel und zweihundert Schafe. Von ihm dürfen wir ebenfalls Esel leihen, ja sie kommen gelegentlich schon von selbst zu Besuch und suchen Streicheleinheiten sowie Futter (v.a. letzteres). Außerdem erhalten wir jährlich die Wolle seiner 200 Schafe geschenkt und werden selbst regelmäßig zum Essen eingeladen. Dafür basteln wir ihm eine Website für sein Lokal: Pane-e-Vino in welches wir besonders gerne zum Essen gehen, einmal weil man dort für wenig Geld soviel schlemmen kann wie man möchte und außerdem weil die Atmosphäre einfach unglaublich ist. Ja, der Nino hat eine Nase für derlei Dinge!
Hier mal nur eine kleiner Ausblick auf die Theke.
...Das war's fürs Erste, weitere Neuigkeiten und Fotos folgen in Kürze.















